Beglaubigte Übersetzungen

Das Linguarum-Team bietet schnelle und professionelle Beglaubigungen von Übersetzungen in 36 Sprachen. Unsere Übersetzer/innen sind staatlich geprüft und öffentlich bestellt. Unsere beeidigten Übersetzer/innen bieten Ihre Dienste mit kurzen Bearbeitungszeiten und kostengünstigen Beglaubigungen an. Die Übersetzungen werden von einem fachkundigen Muttersprachler vorgenommen und von einem weiteren Übersetzer gegengelesen. Unser Team arbeitet mit ermächtigten Übersetzer/innen für Gerichte, Staatsanwaltschaften und Notare, wie auch mit allgemein beeidigten Dolmetscher/innen.

Wann brauche ich eine/n beeidigte/n Übersetzer/in oder Dolmetscher/in?

Wenn es sich um Schriftstücke für amtliche Zwecke bzw. Urkunden handelt. Die amtliche Bezeichnung der Beeidigung kann je nach Bundesland unterschiedlich sein, z. B.:

  • allgemein beeidigter Übersetzer
  • ermächtigter Übersetzer
  • öffentlich bestellter und allgemein beeidigter Übersetzer

Einen beeidigten/vereidigten Dolmetscher brauchen Sie für Einsätze in der Rechtspflege und bei Behörden (z.B. vor Gericht, bei Standesämtern).

Was für eine Beglaubigung brauche ich?

Prüfen Sie immer bei der einzureichenden Stelle, ob eine beglaubigte Übersetzung von einem in Deutschland beeidigten Übersetzer für Ihre Zwecke ausreichend ist.

Was ist der operative Ablauf einer Beglaubigung?

Die Beglaubigung der Übersetzung erfolgt durch einen im Gericht amtlich vereidigten, beeidigten oder ermächtigten Übersetzer. Mit der Beglaubigung bestätigt unser vereidigter Übersetzer die Richtigkeit und Vollständigkeit der Übersetzung. Dies geschieht durch einen Stempel, eine persönliche Erklärung und die Unterschrift des Übersetzers. Am wichtigsten ist dabei die Original-Unterschrift auf der Übersetzung. Nur sie ist rechtlich gültig. Aus diesem Grund können beglaubigte Übersetzungen nicht kopiert werden, ohne ihren Rechtsstatus zu verlieren. Wenn Sie mehrere Exemplare benötigen, müssen Sie auch mehrere Originalexemplare der Übersetzung bestellen. Die beglaubigte Übersetzung (Originalausfertigung) senden wir Ihnen nach Fertigstellung per Post zu. Dabei heften und siegeln wir die Übersetzung mit Stempel und Unterschrift des Übersetzers an den von Ihnen zugesandten Scan.

Wie läuft eine Urkundenübersetzung und die entsprechende Beglaubigung ab?

Sie senden die Urkunde zur Übersetzung im Original oder in beglaubigter Kopie per Post an uns. Wenn Sie das Dokument per Fax oder gescannt an uns senden, benötigen wir Ihre Zusicherung (per Post, Fax oder E-mail), dass das Dokument bei Ihnen im Original vorliegt. Nur dann kann die Urkundenübersetzung ordnungsgemäß durchgeführt und beglaubigt werden. Zur Beglaubigung einer Urkundenübersetzung ist kein Notar oder Rechtsanwalt erforderlich, die Beglaubigung erfolgt durch den beeidigten Übersetzer selbst, indem er die übersetzte Urkunde am Ende mit einem Beglaubigungsvermerk, einem Beglaubigungsstempel und seiner Unterschrift versieht.

Eine Apostille ist eine zusätzliche Beglaubigung durch einen Notar, der beglaubigt, dass der Übersetzer beglaubigen darf. Das ist mit hohen Kosten verbunden.

Kann ein eingescanntes Dokument (z.B. Urkunde, Zertifikat) übersetzt und beglaubigt werden?

Natürlich kann auch eine Kopie eines Dokuments beglaubigt werden. In diesem Fall würde in der Fußzeile stehen: „Beglaubigte Übersetzung der beigefügten Kopie…“. Der Ausgangstext (ein Scan) wird mit dem übersetzten Text zusammengeheftet, unterschrieben und gestempelt und per Post zugesendet.

Was für den individuellen Fall benötigt wird, müssten Sie mit der zuständigen Behörde abklären. 

Was wenn ich eine Beglaubigung mit Apostille oder Legalisation brauche?

Wenn Sie Urkunden im Ausland vorlegen möchten, werden diese oftmals nur dann anerkannt, wenn ihre Echtheit in Form einer Beglaubigung festgestellt worden ist. Das Siegel der ausstellenden Behörde allein wird nicht anerkannt. Hierzu gibt es zwei international angewandte Beglaubigungsverfahren – die Apostille und die Legalisation.

Beide Formen bestätigen die Echtheit von ausländischen Urkunden. Eine Legalisation wird von Konsularbeamten des jeweiligen Landes, in dem die Urkunde verwendet werden soll, ausgestellt, was mit höherem Aufwand verbunden ist.

Apostillen werden von Behörden ausgestellt und sind vereinfachte Varianten der Legalisationen. Sie können allerdings nur dann anerkannt werden, wenn beide Länder dem Haager Übereinkommen zur Befreiung öffentlicher Urkunden von der Legalisation vom 15.Oktober 1961 beigetreten sind.

Warum ist die Vorabfreigabe vor der Zusendung von beglaubigten Übersetzungen hilfreich?

Bevor der Kunde die beglaubigte Übersetzung auf dem Postweg erhält, schickt der Fachübersetzer die Übersetzung vorab per E-Mail. Der Kunde prüft die Übersetzung – insbesondere die Rechtschreibung von Namen, und anderen Daten und Informationen. Sobald der Fachübersetzer die Freigabe erhalten hat, druckt er die Übersetzung aus, unterschreibt und stempelt er sie und schickt sie per Post zu. Das ist keine Pflicht, kann aber hilfreich sein um Beschwerden zu vermeiden.

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